KURZE VORGESCHICHTE

(Seite in Arbeit)

Ursprung 1:

Ab Mitte der 90er Jahre jährlich zwei Produktionen in Asiago/Italien mit Kindern zwischen 6-14 Jahren: Sie wählen und gestalten die Geschichten, die Bühne, die Musik, die Requisiten und Kulissen, z. T. die Figuren alle selbst mit großem Talent für Improvisation und Phantasie. Mittlerweile ist schon die dritte "Generation" an Akteuren im Einsatz.

Ursprung 2:

Ab 2001 "Theater der Hinterhöfe" in der Arbeitergasse im 5. Bez. mit Kindern aus der Nachbarschaft,

ab Ende 2003 wird das Projekt in die Arbeit der Hortgruppe "BILIKIDS" des Vereins Station Wien am Einsiedlerplatz im 5. Bezirk integriert.

Ursprung 3:

Daraus entwickelt sich in den Jahren 2004-2007 schnell ein eigener Weg und ein eigenes Team.

Der Rahmen im Station Wien wird letztlich "gesprengt", das Theater RAUMSCHIFF beginnt als eigenständiger Verein erfolgreiche Vorstellungen und Zusammenarbeit an mehreren Landeplätzen Wiens.

An der regelmäßigen Arbeit sind gegenwärtig ca. 10-14 Erwachsene (aus Italien, Bulgarien, Ungarn, Türkei, Kenia, ja sogar aus Tirol u.a.) für Schauspiel, Organisation, Figurenbau, Musik, Werbung usw. ehrenamtlich beteiligt.



Beispiele, Zitate:


Theaterprojekt "RAUMSCHIFF" in der Hortgruppe Bilikids am Einsiedlerplatz


Aus: "RÜCKBLICK 2006"

Das „Theater Raumschiff“ ist entstanden als ein Handpuppentheater für Kinder und Erwachsene aus verschiedenen Kulturen. Seit 4 Jahren finden regelmäßig Aufführungen statt, sowohl für die Kinder der Hortgruppe Bilikids als auch für interessierte Kinder und Eltern aus der Nachbarschaft des Einsiedlerplatzes.

Was ist das besondere am Theater Raumschiff?

Es geht regelmäßig auf „weite Reisen“ in viele Länder und Kontinente und bringt jedes Mal eine neue besondere Geschichte als Erfahrung zurück: aus Persien, aus Russland, aus Afrika oder Schottland, oder gar aus Wien!

Und auf diese Reise nimmt es regelmäßig Kinder und Erwachsene aus dem Umfeld des Einsiedlerplatzes mit, sodass sie sich aktiv an der Vorbereitung und Gestaltung der Geschichte und Vorstellung beteiligen können.

So setzt es ausdrücklich die volkstümliche Tradition des Handpuppenspiels fort und macht sie zum Treffpunkt der Menschen und Kulturen im Bezirk: in 10 Geschichten mit rund 20 Vorstellungen haben bisher rund 45 verschiedene Erwachsene und Kinder aus 15 Nationen (von Ruanda bis Russland, von Indien bis Italien) unmittelbar an der Vorarbeit und Durchführung teilgenommen mit Kulissen Malen, Puppen Bauen, Musik und Technik, Schauspiel und Erarbeitung der Szenen, Foto und Video usw.


Im Jahr 2006 trugen wieder einige Kinder mit selbst gemachten Figuren, gemalten Kulissen und durch Schauspiel bei. Das besondere Neue war allerdings die direkte Musikbegleitung mit Gitarre, Violine und Querflöte durch Kinder und Erwachsene bei zwei neuen Stücken.

Vorbereitet und aufgeführt wurden die „Bremer Stadtmusikanten“ mit ihrem musikalischen Treiben im Schutze der Nacht. Dann der „Basilisk von Wien“: ein Spiel auf verschiedenen Ebenen, wo sich die Jugend gegen den tyrannischen Bäcker oben und gegen das giftige Monster unten durchsetzen muss. Weder Priester noch Polizist, nur Sachverstand und Mut können die Stadt vom Gestank des Basilisken befreien.

In der „Schule der Teufel“ wird eine Idee von Christine Nöstlinger aufgegriffen, dass es auch in der Hölle eine Schule für die kleinen Teufelchen geben muss. Dort werden ganz andere Dinge und Sitten gelernt. Aber, wie auch in unserer Schule, ist die wichtigste Erkenntnis letztlich der Ausruf Nestroys: „Die Welt ist die wahre Schul!“

„Das Gespenst von Canterville“ von Oscar Wilde eignet sich sehr gut für eine bunte Auseinandersetzung zwischen den lebensfrohen Kindern und ihren Späßen, und dem lebensfeindlichen Gespenst in all seinen schrecklichen Verwandlungen, für die die Kinder in einem Workshop die Figuren und die Kulissen angefertigt hatten.

Die Geschichte vom kleinen Schaf und seiner Reise durch die Welt wurde in zwei Stücken verarbeitet: „Das kleine Schaf hat sich verirrt (1)“ erzählt von seinem trickreichen Überlebenskampf gegen Räuber, Füchsin, Krokodil, wo es sich nur mit den Waffen und Schwächen seiner Gegner verteidigen kann, auch gegen den Kaspar, der sich im Winter aus seiner Wolle eine Jacke stricken will.

„Das kleine Schaf kommt in die Stadt (2)“ stellt es vor neue Herausforderungen: dort gibt es keine Wiesen, wenn man überleben will, braucht man Geld und muss rechnen lernen. Ein schickes Schaf aus der Stadt und der Kaspar versuchen zu helfen, doch es kommt sehr große Verwirrung heraus!

Dieses letzte Stück wurde im Herbst vorbereitet und kommt im Januar 2007 zur Aufführung.



IM JAHR 2007 ist die Arbeit des Theater RAUMSCHIFF in vieler Hinsicht rasant weiter entwickelt worden.

Seine Rolle in der Arbeit des Vereins Station Wien umfasst:

Angebot des Puppentheaters als traditionelle Volks- und Kinderkultur. Vorstellungen von Märchen, Sagen und Geschichten aus verschiedenen Kulturkreisen.

Heranführung und Einbeziehung von Kindern der Hortgruppe Bilikids in die praktische Mitarbeit (Figurenbau, Kulissen, Schauspiel usw.) Zusammenarbeit von Kindern und Erwachsenen aus verschiedenen Ländern und Kulturen. Auch aus dem Umfeld und der Umgebung der Hortgruppe am Einsiedlerplatz.

Dadurch spielt die Zusammenarbeit am Theater RAUMSCHIFF auch ein wenig die Rolle einer kulturellen Drehscheibe im Umfeld des Vereins Station Wien. Bisher haben rund über 50 Erwachsene und Kinder aus über 20 Nationen an den Produktionen und Vorstellungen des Puppentheaters aktiv mitgewirkt.

Darüber hinaus trägt es so im Umfeld und im Bezirk zu einer höheren Akzeptanz und Bekanntheit des Vereins Station Wien mit allen seinen Aktivitäten bei. So wird zum Beispiel seine Werbung in vielen Kinderbetreuungseinrichtungen und kulturellen Zentren des Bezirks ausgelegt, im Kulturadventkalender Margareten ist es mit zwei Theaterstücken an vorderster Stelle vertreten. Im ganzen Raum Wien wird über die Broschüre und die Internetseite der "familientage" von WienXtra für die monatlichen Vorstellungen des Theater RAUMSCHIFF im Verein Station Wien geworben.

An der regelmäßigen Arbeit des Theater RAUMSCHIFF sind zur Zeit ca. 10 Personen (aus Italien, Bulgarien, Ungarn, Kenia u.a.) ehrenamtlich beteiligt. Der Verein Station Wien stellt die Räumlichkeiten für die Vorstellungen und Proben zur Verfügung, sowie personelle und organisatorische Unterstützung, außerdem Material und einen Teil der Werbung.

Besonderes Augenmerk galt in diesem Jahr der Einbeziehung der Mitarbeit von Erwachsenen und Kindern aus Afrika (Ruanda, Kenia, Mali, Kongo, Burkina Faso) und der Einbeziehung von Erwachsenen und Kindern in die musikalische Begleitung der Vorstellungen (life, bisher z.B. Gitarre, Querflöte, Geige, Oboe, Trommel).


RÜCKBLICK VORSTELLUNGEN 07/08:

Im Verein Station Wien:

27.01. Das kleine Schaf kommt in die Stadt (2) (Kasperl-Schäfchen-Burleske, Neuproduktion)

17.03. Das Zauberpferd des Prinzen von Persien (aus 1001 Nacht, Neuproduktion)

12.05. Der Schatz in der Karibik (Kasperl-Piraten-Burleske, Neuproduktion)

23.06. Das Zauberpferd des Prinzen von Persien

22.09. Das Zauberpferd des Prinzen von Persien

13.10. Die Bremer Stadtmusikanten

14.11. Ein Mensch ohne Narben (Sage aus Afrika, Neuproduktion)

17.11. Ein Mensch ohne Narben

08.12. Die Schule der Teufel (Burleske um ein Teufelchen)

15.12. Das kleine Schaf hat sich verirrt (1) (Kasperl-Schäfchen-Burleske)

26.01. Das Zauberpferd des Prinzen von Persien

23.02. Die Bremer Stadtmuskianten

19.04. Geiz macht dumm! (Kasperl + Kinder gegen den Joker, Neuproduktion)

14.06. Keloglans wunderliche Wanderschaft (türkisches Volksmärchen, Neuproduktion)


In den Parks "Der Schatz in der Karibik":

13.09. Lorenz Beyer-Park

15.09. Bacherpark

29.09. Bruno Kreisky-Park

17.05. Volkertplatz


Vorstellungen im Kindergarten:

12.12. Das kleine Schaf hat sich verirrt (1)

30.01. Die Schule der Teufel

02.03. Die Bremer Stadtmusikanten


Afroasiatisches Institut:

24.06 Keloglans wunderliche Wanderschaft


Parkfeste Sommer 2008 "Kleines Schaf 1" oder "Zauberpferd":

30.08. Draschepark

13.09. Lidlpark